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		<title>gruene-kreis-wesel.de: Aktuelles</title>
		<link>http://www.gruene-kreis-wesel.de/</link>
		<description>Bündnis 90/Die Grünen im Kreis Wesel - Aktuelles</description>
		<language>de</language>
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			<title>gruene-kreis-wesel.de: Aktuelles</title>
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			<description>Bündnis 90/Die Grünen im Kreis Wesel - Aktuelles</description>
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		<lastBuildDate>Wed, 22 May 2013 03:30:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Fracking: CDU orientierungslos und zerstritten</title>
			<link>http://www.gruene-kreis-wesel.de/gruene_kw_aktuelles_detail.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1462&#38;cHash=15d0b4a79010d47c33004e793371fa92</link>
			<description>„Die Gewinnung von unkonventionellem Erdgas mit giftigen Chemikalien beim Einsatz der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Franzkowiak weiter: „Daher war es auch zu begrüßen, dass Karl-Josef Laumann, Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, endlich sein Gewicht in Berlin in die Waagschale geworfen hat, um seine Parteifreunde in ihrer unreflektierten Euphorie über die Möglichkeiten des Fracking zu bremsen. 

Die Bundesregierung hatte bisher hartnäckig die Beschlüsse des Bundesrates, die auf Initiative der nordrhein-westfälischen Landesregierung eingebracht wurden und eine verpflichtende Umweltverträglichkeitsprüfung und das Verbot von giftigen Chemikalien gefordert haben, ignoriert. 

Nach Laumanns Brief an die Bundesregierung war der überarbeitete Gesetzentwurf scheinbar zunächst vom Tisch. Aber was folgte kurze Zeit später? Die Intervention Laumanns brachte nichts! 

Ich frage mich: <b>Ist das nun ein Affront der CDU-geführten Bundesregierung gegenüber Herrn Laumann oder wird hier eine scheinheilige Debatte von der CDU inszeniert? </b>

Fest steht auf jeden Fall: 
<ul><li>Der jetzt gefundene Kompromiss der Berliner CDU-FDP Regierungskoalition würde den Weg für eine Technologie bereiten, deren Risiken für das Lebensmittel „Grundwasser“ nicht erforscht sind. </li><li>Es gibt wie so oft keine Linie zwischen der CDU im Bund und in den Ländern. </li><li>Wirtschaftliches Profitstreben geht der CDU/FDP-Bundesregierung vor ökologischer Vernunft. </li><li>CDU und FDP provozieren damit gesellschaftlichen Widerstand. </li></ul>
Für uns Grüne war in dieser Frage immer klar: <b>Das Maß aller weiteren Entscheidungen muss der Schutz des Trinkwassers mit oberster Priorität sein. </b>Fracking mit giftigen Chemikalien darf es nach dem jetzigen Stand von Wissenschaft und Technik nicht geben.“ ]]></content:encoded>
			<category>Kreisfraktion</category>
			<category>Energie</category>
			<category>Umwelt</category>
			<category>Gesundheit</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 22 May 2013 03:30:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kück: Regionale Vermarktung „ökologisch“ aufwerten</title>
			<link>http://www.gruene-kreis-wesel.de/gruene_kw_aktuelles_detail.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1461&#38;cHash=19832e45c61ee99080a48085e0b51020</link>
			<description>Die Nachfrage nach Bio-Produkten in Deutschland boomt. Zwischen 2000 und 2012 hat sich das...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Doch heimische LandwirtInnen profitieren von diesem Wachstumsmarkt viel zu wenig. Zwar hat sich der Anteil der ökologisch bewirtschafteten Flächen in diesem Zeitraum auf 6,3 Prozent annähernd verdoppelt, doch hinkt die Zunahme des Anbaus deutlich hinter dem Umsatzzuwachs in der Eurozone hinterher. Dies belegt eine <b>Studie der Universität Bonn, die die grüne Bundestagfraktion in Auftrag gegeben hat</b> (hier der <link http://www.gruene-bundestag.de/themen/agrar/schwarz-gelb-blockiert-biotrend_ID_4388335.html - external-link-new-window "Opens external link in new window">Link</link>). 

Hier setzt ein Antrag der Grünen Kreistagsfraktion Wesel an. <b>Hubert Kück</b>, Vorsitzender der Grünen Kreistagsfraktion Wesel, erläutert: „Immer mehr Bio-Produkte werden importiert, obwohl sie auch hier hergestellt werden könnten. So kommen 28 Prozent der Bio-Kartoffeln, 25 Prozent der Bio-Eier und sogar 48 Prozent der Bio-Möhren aus dem Ausland.“ 

<b>Nachfrage der VerbraucherInnen entgegenkommen - Trend für regionale und ökologische Produkte im Kreis Wesel unterstützen </b>

„Diesem Trend könnten wir im Kreis Wesel entgegensteuern. Die Regionale Vermarktung ist ja inzwischen zu einem bekannten Gütekriterium im Kreis Wesel geworden. Wir schlagen nun vor, diesen <b>Regionalitätsgedanken zu ergänzen und zu erweitern durch die Aufnahme des Qualitätsmerkmals „ökologische Erzeugung“</b>. 

Dadurch könnte zum einen die Nachfrage nach nicht nur regional, sondern auch ökologisch erzeugten Produkten stimuliert werden, zum anderen erhoffen wir uns dadurch <b>Impulse für eine Ausweitung der ökologisch bewirtschafteten landwirtschaftlichen Flächen</b>. Dies würde <b>Arbeitsplätze in der Landwirtschaft </b>sichern oder sogar ausbauen helfen und sich auf den <b>Umwelt- und Artenschutz</b> positiv auswirken.“ ]]></content:encoded>
			<category>Kreisfraktion</category>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			<category>Top-Themen</category>
			<category>Landwirtschaft</category>
			<category>Umwelt</category>
			<category>Gesundheit</category>
			<category>Verbraucherschutz</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 16 May 2013 05:20:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Fracking nicht über Köpfe der Menschen hinweg durchsetzen </title>
			<link>http://www.gruene-kreis-wesel.de/gruene_kw_aktuelles_detail.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1460&#38;cHash=0c39544a6e02c402b7ac51606d8c2b94</link>
			<description>Presserklärung des BUND vom 7. Mai 2013
- 66 Prozent der Bürger fordern ein Fracking-Verbot.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b> Umweltverbände stellen Gesetzesvorschlag für Verbot vor</b><br /><br />Berlin: <link https://www.campact.de/ _blank external-link-new-window "Opens external link in new window zu Campact">Campact</link>, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (<link http://www.bund.net/ _blank external-link-new-window "Opens external link in new window zum BUND">BUND</link>), der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (<link http://www.bbu-online.de/ _blank external-link-new-window "Opens external link in new window zum BBU">BBU</link>) und der Zusammenschluss von Bürgerinitiativen &quot;<link http://www.gegen-gasbohren.de/ _blank external-link-new-window "Opens external link in new window zu "Gegen Gasbohren"">Gegen Gasbohren</link>&quot; haben heute die Bundesregierung aufgefordert, ihr geplantes Fracking-Gesetz zurückzuziehen und die umstrittene Gasfördermethode stattdessen zu verbieten. Die Verbände wissen bei dieser Forderung die Mehrheit der Bevölkerung hinter sich.<br /><br />Nach einer von Campact beauftragten repräsentativen Bevölkerungsumfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid vom 3./4. Mai unterstützen 66 Prozent der Befragten ein Verbot von Fracking in Deutschland. Nur 23 Prozent würden Fracking erlauben. Der Rest war unentschieden oder gab keine Meinung an. Über 150 000 Menschen haben zudem im Internet den Campact-Appell &quot;Fracking stoppen!&quot; unterzeichnet.<br /><br />&quot;Die große Mehrheit der Bürger fordert ein Verbot von Fracking, damit unser Grundwasser nicht in Gefahr gerät, mit Chemikalien verseucht zu werden. Die Regierung darf diese Hochrisiko-Technologie nicht über die Köpfe der Menschen hinweg durchsetzen. Sie muss ihren Gesetzesentwurf zurückziehen, der Fracking den Weg ebnen würde&quot;, forderte Christoph Bautz von Campact.<br /><br />Oliver Kalusch vom Geschäftsführenden Vorstand des BBU und Vertreter von &quot;Gegen Gasbohren&quot; erklärt: &quot;Nach wie vor plant die Bundesregierung, Fracking durchzusetzen. Außerhalb von Wasserschutzgebieten sind Fracking und die Verpressung der Prozessrückstände in den Untergrund unverändert möglich. Daran ändern auch die neuen Vorschläge für Änderungen des Wasserhaushaltsgesetzes und der UVP-Verordnung Bergbau nichts. Die von der Koalition hochgelobten Korrekturen am Fracking-Recht sind reine Kosmetik.&quot;<br /><br />Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) warnte davor, sich bei der Abschätzung der Umweltfolgen des Fracking auf Umweltverträglichkeitsprüfungen zu verlassen. Claudia Baitinger, BUND-Expertin für Fracking: &quot;Erfahrungsgemäß dient das Instrument der Umweltverträglichkeitsprüfung bei der Zerstörung natürlicher Lebensgrundlagen oft nur als Feigenblatt. Es bietet letztendlich keine Gewähr für die Vermeidung von Schäden an Mensch und Umwelt. Um die Grund- und Trinkwasserressourcen in Deutschland umfassend schützen zu können, muss die riskante Methode des Fracking generell verboten werden.&quot;<br /><br />Um der Forderung nach einem Fracking-Verbot Nachdruck zu verleihen, hat der BUND einen Gesetzesvorschlag zur Änderung des Bundesberggesetzes erarbeitet. Bereits jetzt untersagt dieses Gesetz Fördermethoden für Bodenschätze, wenn ihr &quot;überwiegende öffentliche Interessen entgegenstehen&quot;. Der BUND forderte, dass das Fracking wegen seiner umweltgefährdenden Risiken in diesem Gesetz explizit als verbotene Fördermethode genannt werden müsse.
<br /><b>Mehr Informationen</b><br /><br />
<ul><li>&nbsp;&nbsp;&nbsp; <link http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/pdfs/klima_und_energie/130507_bund_klima_energie_gesetzentwurf_frackingverbot.pdf _blank external-link-new-window "Opens external link in new window zum Gesetzesentwurf des BUND">Entwurf des BUND für ein Fracking-Verbotsgesetz</link></li><li>&nbsp;&nbsp;&nbsp; Pressekontakt:<ul><br />Ann-Kathrin Schneider, BUND-Klimaexpertin,<br /> Mobil:&nbsp; 01 51 / 24 08 72 97, <link mailto:annkathrin.schneider@bund.net - mail "Opens window for sending email an Ann-Kathrin Schneider">annkathrin.schneider@bund.net</link>; <br />Christoph Bautz, Campact-Geschäftsführer, 01 63 / 59 57 59 03<br />bzw. Rüdiger Rosenthal, BUND-Pressesprecher, (0 30) 2 75 86-425/-489, <link mailto:presse@bund.net - mail "Opens window for sending email an BUND-Pressstelle">presse@bund.net</link></ul></li><link mailto:presse@bund.net - mail "Opens window for sending email an BUND-Pressstelle"><br /></link><li>&nbsp;&nbsp;&nbsp; zu <link http://www.bund.net/themen_und_projekte/klima_energie/fracking/ _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">Fracking</link></li></ul>]]></content:encoded>
			<category>Energie</category>
			<category>Top-Themen</category>
			<category>Bergbau</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 07 May 2013 15:29:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kreistag der Zukunft – mit iPad ?</title>
			<link>http://www.gruene-kreis-wesel.de/gruene_kw_aktuelles_detail.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1458&#38;cHash=0e93997811d11c146d750f987f5f17d3</link>
			<description>eGovernment – so heißt das Stichwort für die Modernisierung politischer und verwaltungstechnischer...</description>
			<content:encoded><![CDATA[An dieser Stelle kommt die <b>Einführung von Tablets oder Pads als Basiskommunikationsmittel </b>für die Politik ins Spiel. 

Dies kommentiert <b>Hubert Kück</b>, Vorsitzender der Grünen Kreistagsfraktion, folgendermaßen: „Die Grüne Fraktion hat sich in der Vergangenheit immer wieder für eine Nutzung der neuen technischen Möglichkeiten im Bereich Verwaltung/Politik eingesetzt. 

<b>Allerdings muss das Ganze auch Hand und Fuß haben. </b>

So nutzt es nichts, mal eben solche Pads anzuschaffen und allen KreistagsparlamentarierInnen zu verordnen. Diese müssen damit auch umgehen können, und zwar mindestens <b>genauso gut und komfortabel wie mit den herkömmlichen papierenen Akten</b>. Dazu muss eine Software her, die genau dies garantiert und dazu auch noch einen <b>echten Mehrwert</b> bietet.“ 

Daher sind auf <b>Antrag der Grünen Fraktion</b> Mittel für dieses Haushaltsjahr eingestellt worden, um eine entsprechende Software in Auftrag zu geben oder zu kaufen. 

Um die Abläufe und Funktionalität zu testen, zu bewerten und Verbesserungen vorzunehmen, soll nun eine <b>Pilotphase vorgeschaltet </b>werden. Erst wenn die Reibungslosigkeit des Einsatzes der Pads gewährleistet ist, soll nach Auffassung der Grünen Fraktion der nächste Schritt, die allgemeine Einführung der digitalen Unterlagenverwaltung und –bearbeitung, folgen. 

Und wer übernimmt die Kosten für die Anschaffung der Geräte? 

<b>Kück</b>: „Es wäre unsinnig, angesichts der hohen Funktionalität dieser Pads diese nur für eine einzige Anwendung vorzusehen. Wenn aber die Nutzung auch privat erfolgt, dann sollte hier auch eine <b>Beteiligung der ParlamentarierInnen an den Kosten</b> erfolgen. 

Außerdem macht es wenig Sinn, wenn jetzt jede Kommune beginnt, eigene Lösungen zu suchen. Auch hier könnten sich <b>kostendämpfende Synergieeffekte</b> nutzen lassen. Dazu sollte die Kreisverwaltung auf die Kommunen im Kreis zugehen, evtl. auch die Fühler über die Kreisgrenzen hinaus ausstrecken. Wir müssen das Rad ja nicht wieder neu erfinden lassen.“ ]]></content:encoded>
			<category>Kreisfraktion</category>
			<category>Top-Themen</category>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			<category>Anträge</category>
			<category>Haushalt</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 29 Apr 2013 07:01:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kück: Neue Regelung sorgt für konsequenten Schutz von Nichtraucherinnen und Nichtrauchern</title>
			<link>http://www.gruene-kreis-wesel.de/gruene_kw_aktuelles_detail.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1459&#38;cHash=72db95e2e248f54629382a99133652ec</link>
			<description>&quot;Ab Mittwoch dieser Woche haben wir einen konsequenten und lückenlosen Nichtraucherschutz&quot;, erklärt...</description>
			<content:encoded><![CDATA[&quot;Ziel des Gesetzes ist der Schutz vor Passivrauchen in öffentlichen Einrichtungen und Gastronomie. Mit dem neuen Gesetz wird der <b>bisher bestehende Flickenteppich</b>, der zu Wettbewerbsverzerrungen in der Gastronomie geführt hat, <b>beendet</b>. 

Für die von DEHOGA und einigen Gastwirtinnen und Gastwirten immer wieder geäußerten Befürchtungen, die neue Regelung führe zu Umsatzeinbußen und Kneipensterben, gibt es keine sachliche Grundlage. In Bayern hat es nach Inkrafttreten des strikteren Nichtraucherschutzes in Kneipen oder beim Oktoberfest sogar Umsatzsteigerungen gegeben. Gleiches gilt für unsere europäischen Nachbarländer, die fast alle schon längst konsequente Regelungen verwirklicht haben. 

Das neue Gesetz regelt den <b>konsequenten Nichtraucherschutz in der Öffentlichkeit</b>. Die <b>Privatsphäre bleibt natürlich unangetastet</b> - so gibt es für private Feiern auch in Restaurants und Kneipen Ausnahmeregelungen.&quot; ]]></content:encoded>
			<category>Kreisfraktion</category>
			<category>Top-Themen</category>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			<category>Umwelt</category>
			<category>Gesundheit</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 29 Apr 2013 05:06:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bärbel Höhn zu Massentierhaltung in Schermbeck</title>
			<link>http://www.gruene-kreis-wesel.de/gruene_kw_aktuelles_detail.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1457&#38;cHash=be10d68b5c4317781fd1c0adfa318626</link>
			<description>Bericht hierzu in Schermbeck-Online.de: Chicken-Highway soll gestoppt werden</description>
			<content:encoded><![CDATA[Massentierhaltung findet nicht irgendwo in Deutschland statt, sondern manchmal vor der eigenen Haustür. Um dies deutlich zu machen, luden die Schermbecker Grünen die ehemalige nordrhein-westfälische Landwirtschafts- und Umweltministerin Bärbel Höhn nach Schermbeck ein.
<br />Vor der Pressekonferenz bei Triptrap besuchte die stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion in Begleitung von Harald Schwalbe, einem Mitglied der Landesgeschäftsstelle, und mehrerer Mitglieder des Schermbecker Grünen-Ortsverbandes den Uefter Dieter Chlebusch. Er hat sich nach der Genehmigung des geplanten Hähnchenmastbetriebs der Familie Schulte-Bocholt im Jahre 2009 per Gericht gegen die Anlage gewehrt. Chlebusch hat den Prozess unter Vorlage eines teuren Gutachtens zwar gewonnen, aber der Kreis Wesel ist in Berufung gegangen. Derzeit klärt das Münsteraner Oberlandesgericht, ob der Widerspruch des Kreises zulässig ist.<br />„So viel Geld haben die Grünen nicht“, musste Bärbel Höhn einräumen, den Klageweg des Uefters nicht finanziell unterstützen zu können. „Aber“, so Bärbel Höhn, „ich habe ihm moralische Unterstützung gegeben.“<br />&nbsp;<br />Bärbel Höhn und Dr. Christian Winterberg besuchten jene bereits vor eineinhalb Jahren vom Mutterboden befreite Stelle (im Hintergrund) an der Overbecker Straße, wo ein Hähnchenmastbetrieb für 39 900 Hähnchen errichtet werden soll, falls der Kreis Wesel seinen Widerspruch gegen das gerichtliche Verbot der Anlage im weiteren gerichtlichen Verfahren durchsetzen kann. (siehe Foto oben rcehts)
<br />Dass den Grünen sehr daran gelegen ist, die Massentierhaltung zu bremsen, machte Bärbel Höhn im Pressegespräch engagiert deutlich. Sie wolle verhindern, dass der niedersächsische „Chicken Highway“ sich übers Münsterland weiter ins Rheinland ausbreite. „Es kann doch nicht angehen, dass ein Einzelner sehr viel Geld aufwenden muss, um sich gegen die Massentierhaltung zu wehren“, stellte Bärbel Höhn fest. Es gehe darum, politisch alles zu tun, um eine Landwirtschaft zu fördern, die keine Schäden für die übrige Bevölkerung verursache.
<br />Genau dies tue die klassische Landwirtschaft auf ihrem Weg zu immer mehr Wachstum, zu mehr Export von Fleisch ins Ausland. „Die Gesellschaft muss dafür die Kosten tragen“, bedauerte Höhn und listete die negativen Konsequenzen für den Boden ebenso auf wie Schäden am Trinkwasser und in der Luft.
Zwei Ansatzpunkte für künftiges politisches Handeln sieht Bärbel Höhn. Der eine Weg führt über Verschärfungen des Bundesimmissionsschutzgesetzes, um solche Massenställe in unmittelbarer Nähe einer Siedlung mit dörflichem Charakter wie in Uefte zu verhindern. Noch effektiver erscheint ihr eine Änderung des Bundesbaugesetztes. Bislang erlaubt dieses Gesetz Landwirten im Rahmen der gesetzlichen Privilegierung Ställe beliebiger Größenordnung. Für Bärbel Höhn ist ein Hähnchenmaststall mit 39 900 Hähnchen aber kein Bauernhof mehr, sondern eine Fabrik. So etwas gehöre ins Gewerbegebiet, wobei sie augenzwinkernd ergänzt, dass ein Hähnchenmastbetrieb in einem Gewerbegebiet die dort gültigen Immissionsgrenzwerte nicht einhalten könne.<br />Bärbel Höhn setzt aber auch auf ein Umdenken der Genehmigungsbehörden. Christel Winterbergs Hinweis, dass die Gemeinde Schermbeck das gemeindliche Einvernehmen für den Uefter Stall ohne Information des Gemeinderates erteilt habe, ließ Höhn unkommentiert. Sie vertraut darauf, dass der Kreis Wesel als Genehmigungsbehörde den enormen Widerspruch zwischen Massentierhaltung und Erholungsraum in einer Region mit „sanftem Tourismus“ erkennt und entsprechend handelt. H. Sch.<br /><link http://schermbeck-online.de/chicken-highway-soll-gestoppt-werden/ - external-link-new-window "Öffnet externen Link zu Schermbeck-Online.de">Artikel in Schermbeck-Online.de</link>
Weitere Presseartikel:
<link http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-wesel-hamminkeln-und-schermbeck/bauernhoefe-stattagrarfabriken-aimp-id7772017.html - external-link-new-window "Öffnet externen Link zu Artikel in DerWesten">Der Westen</link>
<link http://www.dorstenerzeitung.de/lokales/schermbeck/Baerbel-Hoehn-Unterstuetzung-gegen-die-Haehnchen-Fabrik;art4250,1951374#901667407 - external-link-new-window "Öffnet externen Link zu Artikel in Ruhrnachrichten">Ruhrnachrichten</link>
<link http://www.schermbeck-grenzenlos.de/aktuelles/3807-baerbel-hoehn-auf-einladung-des-ortsverbandes-in-schermbeck - external-link-new-window "Öffnet externen Link zu schermbeck-grenzenlos.de">Schermbeck grenzenlos</link>
<link http://epaper.rp-online.de/digiPaper/servlet/articlepageservlet?page=1197020&text=9001888 - external-link-new-window "Opens external link in new window">E-Paper RP Wesel (wer einen Zugang hat)</link>
Weitere Informationen zur Hähnchenmast:
<link http://winterberg.zeit-fuer-gruen.de/news/ablehnung-der-gruenen/ - external-link-new-window "Link zu weiteren Informationen zur Hähnchenmast">winterberg.zeit-fuer-gruen.de/news/ablehnung-der-gruenen</link>]]></content:encoded>
			<category>Top-Themen</category>
			<category>Landwirtschaft</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 27 Mar 2013 05:27:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Radfahrer – Verkehrsteilnehmer 2. Klasse</title>
			<link>http://www.gruene-kreis-wesel.de/gruene_kw_aktuelles_detail.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1456&#38;cHash=cb48dbf75a45cb252fc880c051c2a361</link>
			<description>Die neue Brücke über den Rhein bei Wesel ist ein Hingucker und sorgt auch für einen besseren...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Jürgen Bartsch, Mitglied im Kreistag und im Kreisbauausschuss für die Grünen: 

„Diese Kanten sind ein echtes Ärgernis. Während für Autofahrer ein Gitter in die Fahrbahn eingebaut wurde, um das Überfahren möglichst glatt und bequem zu gestalten, müssen die Fahrradfahrer sich auf deftige Schläge beim Überfahren der zentimeterhohen Kanten gefasst machen – dabei sind Räder wesentlich stoßempfindlicher als gut gefederte PKW.“ 

Im Fachausschuss hatte die Grüne Fraktion die Kreisverwaltung gebeten, noch einmal bei Straßen.NRW, der für die Fahrbahn zuständigen Behörde, für eine Nachbesserung dieser Brückenstellen zu plädieren. 

Im letzten Bauausschuss berichtete nun die Verwaltung vom Ergebnis der Nachfrage: Straßen.NRW sehe keinen Handlungsbedarf. 

Bartsch: „Wieder einmal zeigt sich, dass Radfahrer als Verkehrsteilnehmer 2. Klasse behandelt werden. Dabei müsste auch Straßen.NRW wissen, dass wir eine Änderung der Prioritäten in der Verkehrspolitik benötigen. Das heißt unter anderem, dass das Fahrrad als mit Abstand umweltfreundlichstes Verkehrsmittel gefördert werden sollte mittels gut ausgebauter und bequem zu befahrender Radrouten. Was für PKW-Fahrbahnen gilt, muss mindestens auch für Radwege gelten.“ ]]></content:encoded>
			<category>Kreisfraktion</category>
			<category>Top-Themen</category>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			<category>Verkehr</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 25 Mar 2013 11:57:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Isselburger Signal</title>
			<link>http://www.gruene-kreis-wesel.de/gruene_kw_aktuelles_detail.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1455&#38;cHash=ad69b2a50ab9a952b6fae9c68a3a4a4d</link>
			<description>Schulterschluss zwischen den niederrheinischen und westmünsterländischen Initiativen gegen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Mehr als 300 Menschen folgten der Einladung des interregionalen&nbsp; Bürgerforums am 21.3.&nbsp; in Isselburg. Unter Ihnen waren auch etliche Besucher aus dem Kreis Wesel, die sich dort gegen den fortschreitenden Kiesabbau engagiert haben.<br />Sie alle wenden sich gegen den übermäßigen Kiesabbau und fordern den Erhalt der typischen Kulturlandschaft, den Schutz von Bevölkerung und Natur sowie den Erhalt der wertvollen Trinkwasserreserven.<br />Eine Vielzahl von Vorträgen zeigte die Schäden auf, die durch den Kiesabbau erfolgen; ein Vertreter der Landwirtschaftskammer wies auf die Verluste von „besten Böden“ durch den Kiesabbau in den letzten 30 Jahren hin.<br />Die Veranstalter hatten das Isselburger Signal&nbsp; vorbereitet, das auf dem Niederrhein-Appell zum Stopp des Kiesabbaus aufsetzt und ihn weiter entwickelt hat.<br />Erste Unterstützungsunterschriften konnten bereits&nbsp; am Ende der Veranstaltung abgegeben werden. Die Unterschriftsaktion läuft nun online weiter unter:
 <link http://bit.ly/16F4qj1 _blank external-link-new-window "Zur Unterschrift des Isselburger Signals">http://bit.ly/16F4qj1</link>.

<link fileadmin/Winterberg/Isselburger_Signal.pdf - download "Initiates file download">Isselburger Signal als pdf</link>

<b>Links</b>:<br /><br /><link http://www.isselburger-signal.de/ - external-link-new-window "Opens external link in new window">www.isselburger-signal.de</link><br /><br /><link http://www.rp-online.de/niederrhein-nord/emmerich/nachrichten/riesenandrang-beim-kies-buergerforum-1.3278471 - external-link-new-window "Opens external link in new window">www.rp-online.de/niederrhein-nord/emmerich/nachrichten/riesenandrang-beim-kies-buergerforum-1.3278471</link><br /><br /><link http://www.derwesten.de/nrz/staedte/emmerich/widerstand-vernetzt-sich-ueber-die-ortsgrenzen-aimp-id7758036.html - external-link-new-window "Opens external link in new window">www.derwesten.de/nrz/staedte/emmerich/widerstand-vernetzt-sich-ueber-die-ortsgrenzen-aimp-id7758036.html</link><br /><br /><link http://www.lokalkompass.de/isselburg/politik/300-besucher-beim-interregionalen-buergerforum-zum-kiesabbau-d276927.html - external-link-new-window "Opens external link in new window">www.lokalkompass.de/isselburg/politik/300-besucher-beim-interregionalen-buergerforum-zum-kiesabbau-d276927.html</link><br /><br /><link http://www.bbv-net.de/suche_cosearch,+kiesabbau_dateFromDay,30_dateFromMonth,12_dateFromYear,2012_dateToDay,24_dateToMonth,03_dateToYear,2013.html# - external-link-new-window "Opens external link in new window">www.bbv-net.de/suche_cosearch,+kiesabbau_dateFromDay,30_dateFromMonth,12_dateFromYear,2012_dateToDay,24_dateToMonth,03_dateToYear,2013.html#</link>]]></content:encoded>
			<category>Kiesabbau</category>
			<category>Top-Themen</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 24 Mar 2013 01:55:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Weniger Mega-Ställe, mehr Kontrolle</title>
			<link>http://www.gruene-kreis-wesel.de/gruene_kw_aktuelles_detail.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1454&#38;cHash=aa12c4f1db98bda4b45d3d887221d7ae</link>
			<description>Massentierhaltung, Arzneimitteleinsatz, Tier- und Lebensmittelkontrolle: Grüne fürchten, dass der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die jüngsten Lebens- und Futtermittelskandale haben erneut für Probleme der (internationalen) Kontrollsysteme sensibilisiert. Auch der Niederrhein war betroffen. Im Kreis Wesel wollen die Grünen mit einigen Änderungen Abhilfe schaffen. Dies erläuterten gestern Fraktionssprecher Hubert Kück sowie seine Mitstreiterinnen Christel Winterberg und Ulrike Trick. Sie hatten Parteifreund Peter Knitsch, Staatssekretär im Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, für ein Fachgespräch mit Spitzenbeamten der Verwaltung zu Gast. Wie die Grünen anschließend erklärten, kann der Kreis seine Überwachungspflichten nicht erfüllen. Dem wollen sie auf den Grund gehen (siehe Info) und gegebenenfalls personell und finanziell nachbessern. 

Die Grünen in Kreis und Land denken zum einen an eine Aufgabenteilung: Die Kontrolle von großen Betrieben der Lebensmittelindustrie soll auf Landesebene organisiert werden. Für kleinere Erzeuger oder Supermärkte soll der Kreis zuständig sein. Stärken wollen die Grünen die Kommunen, die baurechtlich derzeit kaum die Genehmigung von Megaställen verhindern können. Eine umstrittene Rolle spielt der Kreis selbst, da er sich in Schermbeck an die Seite eines Geflügelmast-Großinvestors gestellt hatte. „Wir erwarten vom Kreis für Schermbeck ein anderes Denken“, sagte Hubert Kück. 

Staatssekretär Knitsch untermauerte, dass Kommunen Steuerungsmöglichkeiten für den Umgang mit geplanten Massentierhaltungen bekommen sollen. Mit der Art der Haltung und mit der Dauer der Mastzeit hinge zudem der Einsatz bedenklicher Arzneimittel zusammen. Die Vergabe von Antibiotika soll um 50 Prozent gesenkt werden, sagt die NRW-Landesregierung. Die nötige Gesetzesänderung auf Bundesebene werde aber jetzt wohl erst mal im Vermittlungsausschuss landen. Das Land, so Knitsch weiter, setzt zudem auf mehr Transparenz zum Schutz der Verbraucher. Unter anderem mit der „Gastro-Ampel“, für die bekanntlich Duisburg als eine Modellstadt ausgesucht wurde. Verstärkte Kontrollen im Lebensmittelwesen - vom Industriebetrieb bis zum Imbiss - sollen über Gebühren der Kontrollierten finanziert werden. 

Fraktionssprecher Hubert Kück unterstrich, dass man die Landwirte im Kreis Wesel unterstützen wolle: „Wir sind nicht gegen, sondern für die Betriebe.“ Knitsch nahm von Kreisveterinär Dr. Antonius Dicke den Hinweis mit, dass zwei Staatsanwaltschaften, Duisburg und Kleve, zuweilen im gleichen Kreis unterschiedlich agieren. Dies ließ die Frage nach Schwerpunkt-Staatsanwaltschaften aufkommen.]]></content:encoded>
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			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 21 Mar 2013 06:42:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Haushaltsanmerkungen 2013</title>
			<link>http://www.gruene-kreis-wesel.de/gruene_kw_aktuelles_detail.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1453&#38;cHash=3177c7925eb83033a94b62503fea7ce0</link>
			<description>Erstmals seit vielen Jahren verabschieden wir heute einen Doppelhaushalt. Frage: Ist er damit auch...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Klare Antwort: Nein! Er hat allerdings den großen Vorteil, dass die Haushaltsplanung auch für das Jahr 2014 festgeschrieben wird. 2014 ist das Jahr, in dem die Kommunalwahlen stattfinden. Und da hat es den unleugbaren Charme, dass im nächsten Jahr <i>keine Wahlgeschenke</i> verteilt werden können. Zumindest eigentlich nicht. </b>

<b>Die Situation des Kreishaushalts ist aber auch in keiner Weise dazu angetan, irgendwelche Geschenke zu verteilen. </b>

<b>Schauen wir uns nur die Ausgleichsrücklage des Kreises an – sie schwindet weiterhin</b> – von gut 52 Mio. Euro zu Beginn 2009 waren es Anfang dieses Jahres nurmehr knapp 6 Mio. Euro! 

<b>Das ist ein dramatischer Kassenabsturz in kurzer Zeit! </b>

Sicher: Die <b>Umlagegrundlagen</b>, die auch ein Zeichen der finanziellen Situation der Kommunen darstellen, erreichen <b>2013 einen historischen Höchststand</b>; doch geht es den Kommunen darum nicht notwendig besser: Die Fülle der Aufgaben nimmt stetig zu – jüngstes Beispiel die U 3-Betreuung – und Städte und Gemeinden stehen zu einem Gutteil allein vor der Bewältigung der Aufgaben. Immer mehr Kommunen geraten so in die <b>verpflichtende Haushaltssicherung</b>. 

Der Kreis trägt der schlechten Finanzausstattung der Kommunen mit sinkenden Hebesätzen für die Kreisumlage Rechnung: von <b>43,75% in 2012</b> über <b>42,30% in 2013 </b>bis <b>40,90% in 2014</b>. 

<b>Wer mehr fordert, muss bedenken, dass die Ausgleichsrücklage so gut wie nichts mehr hergibt.</b> Und wer an die Allgemeine Rücklage herangehen will, würde Tafelsilber des Kreises zu verscherbeln, unwiederbringlich und mit fiskalisch katastrophalen Folgen. <b>Dies käme dem Ausverkauf des Kreises gleich. </b>

<b>Berufskollegs – Campus-Lösung in Moers </b>

<b>Bei den Berufskollegs in Moers besteht Verbesserungsbedarf. Das ist Konsens.</b> 

Nur wie die Verbesserung aussehen soll: ein Standort oder zwei Standorte, Sanierung oder Neubau – darüber gab und gibt es geteilte Meinungen. Das ist nicht verwunderlich bei einem Projekt, das derzeit für die kostengünstigste Variante auf 72 Millionen Euro veranschlagt wird. 

Die Meinung der Grünen Fraktion war, nach anfänglicher Sichtung der Fakten, schon früh klar: 
<ol><li>Wir wollen die 3 Schulen an einem Standort zusammenfassen, was nicht bedeutet, dass die <b>Eigenständigkeit</b>, die Identität der jeweiligen Schule in Frage gestellt, aber die Möglichkeit von Synergieeffekten eröffnet wird. </li><li>Diese <b>Campus-Lösung</b> ist nach derzeitigem Stand der Berechnungen der beauftragten Büros die <b>kostengünstigste</b>. Im Sinne einer möglichst sparsamen Haushaltsführung ist diese Variante also zu bevorzugen. </li><li>Für diesen Neubau dreier Schulen soll ein <b>nachhaltiges pädagogisches Konzept</b> realisiert werden, das eine positive Lernumgebung schafft, in der sich Schülerinnen, Schüler und das Lehrpersonal wohl fühlen. </li><li>Wir wollen den neuen Standort an der Repelener Straße besser an den <b>ÖPNV </b>anbinden. Das wird wohl nicht allein durch eine Taktverdichtung zu erzielen sein, hier wird auch ein ergänzendes Angebot abzustimmen sein. </li><li>Zuletzt und vor allem aber: Wir wollen einen <b>Kostendeckel</b>. 72 Millionen Euro sind eine gewaltige Summe. Deshalb muss alles getan werden, damit uns eine Blamage wie in Stuttgart, Berlin oder Hamburg erspart bleibt. Drohen uns die Kosten aus dem Ruder zu laufen, werden wir nicht zögern, die Reißleine zu ziehen! </li></ol>

Natürlich kann man zur Campus-Lösung anderer Meinung sein, allerdings sollte sie angesichts der bekannten Zahlen schon sehr gut begründet werden, will man nicht als notorischer und letztlich nicht glaubwürdiger Nörgler enden. 

Die FDP versucht es, in dem sie nicht für die Größe von Berufskollegs geeignete bestehende Schulen in Moers anbietet. Diese Gedanken der FDP müssen als sinnfreie Gedanken bezeichnet werden. Sie haben mit der Realität nichts zu tun. 

Die VWG arbeitet sich unterdessen am Zahlenwerk ab und vergleicht dabei Birnen mit Äpfeln: Eine noch nicht ins Detail gehende Machbarkeitsstudie hat eben einen anderen Präzisionsgrad als eine Studie zu den Raum-, Funktions-, Ausstattungs- und Umfeldprogrammen. 

Und was die Abschreibungen anbetrifft, die ja gerne auch bemüht werden: Natürlich werden, falls ein Objekt noch nicht vollständig abgeschrieben ist, Werte vernichtet. Aber welche Konsequenz hätte es, wenn wir uns in Zukunftsentscheidungen nur davon abhängig machten, dass nur dann gebaut werden darf, wenn alle in Frage stehenden Gebäude abgeschrieben sind? 

<b>Wir wären handlungsunfähig! Wir sind für einen verantwortlichen Umgang mit vorhandenem Vermögen, aber wir wollen auch keine Blockade für zukunftsweisende Entscheidungen. </b>

<b>Kreisleitstelle </b>

Ein nicht ganz so dicker Brocken, aber teuer genug ist die Kreisleitstelle – auf rund 6 Millionen Euro ist sie kalkuliert. Deren Modernisierung ist unabdingbar, aber im Klein-Klein der technischen Umsetzbarkeit hat sich die Verwaltung reichlich verheddert. 

So musste von der anfänglich vorgesehenen Unterbringung im Kreishaus wieder abgesehen werden – ein Regenrückhaltebecken war’s unter anderem, das diese Planung zu Fall brachte. Kein Ruhmesblatt für die Verwaltung also, was die Vorbereitung dieses Projektes angeht. 

Aber wir wollen hoffnungsfroh nach vorne blicken: Der Neubau an der Jülicher Straße ist die richtige Entscheidung. Er gewährleistet insbesondere den <b>notwendigen räumlichen Zusammenhang</b> mit dem Kreishaus im Krisenfall. 

Eine Entscheidung für einen anderen Standort in einer anderen Kommune wäre nicht sachgerecht. 

<b>Umwelt - Energetische Sanierung </b>

Die Energiewende kommt – aller <b>Chaospolitik von Schwarz-Gelb in Berlin</b> zum Trotz. Aber sie muss begleitet werden: <b>von uns vor Ort</b>. 

Darum hat sich die Grüne Fraktion seit Jahren bemüht, durchaus mit Erfolg. 3,75 Millionen Euro sind 2007 für ein 5-Jahres-Programm zur energetischen Sanierung von Kreisgebäuden aufgelegt worden. 

Leider ist in letzter Zeit dieses sinnvolle Programm ins Stocken geraten. Die letzte Tranche von 650.000 Euro wird von der Verwaltung von Jahr zu Jahr verschoben. Gibt es keine sinnvollen Einsatzmöglichkeiten mehr für dieses Geld? Doch, es gibt sie, wie die Verwaltung dem Bauausschuss mitteilte. Aber es dauert – Ermittlung von Daten, Überprüfung nachhaltiger Konzepte usw. stünden zunächst an. 

Mir scheint der Grund für die Verzögerungen eher in der personellen Besetzung zu liegen: <b>fehlende Fachkräfte, unzureichende Koordinierung</b> solcher Projekte innerhalb der Verwaltung, speziell zwischen Vorstandsbereichen. Da muss vom Landrat nachjustiert werden. 

<b>U 3 – Ausblick </b>

Für die <b>Vereinbarkeit von Familie und Beruf</b> ist er unabdingbar: der Ausbau von Betreuungsplätzen für unter Dreijährige. Insofern existierte und existiert ein akuter Handlungsbedarf, den der Bund im Jahr 2007 aufgriff und eine Versorgungsquote von 35 % vorgab sowie einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für unter Dreijährige definierte. 

Allein: <b>Gut gemeint ist noch lange nicht gut gemacht. </b>

Wie üblich ist die <b>Finanzausstattung der Kommunen</b>, die den gesetzlichen Anspruch umzusetzen haben, nicht ausreichend. <b>Ein Umstand, der maßgeblich dazu beigetragen hat, dass die Kommunen finanziell dort stehen, wo sie auf keinen Fall hin wollten: nämlich vor dem Abgrund. </b>

Hinzu kommt die große Unsicherheit, wie hoch vor Ort der Bedarf eigentlich ist. 

Auch der <b>Kreis Wesel schafft sein Soll nicht</b> – bedauerlicherweise. Fehlende Plätze in Tageseinrichtungen sollen kompensiert werden durch Tages- und Großtagespflege. 

So schaffen ein <b>mangelhaft durchdachtes Gesetz</b> und die <b>planerische Hilflosigkeit der Kommunen</b> <b>– auch des Kreises – einen Flickenteppich in Sachen U3-Betreuung.</b> 

Ebenfalls kein Ruhmesblatt – für keinen der Beteiligten. Und für die Eltern ein Ärgernis, mit unterschiedlichen Versorgungsmöglichkeiten und –standards konfrontiert zu sein. 

<b>Soziales </b>

Wie in allen Haushaltsberatungen zuvor haben wir darauf Wert gelegt, dass den Anliegen der Wohlfahrtsverbände angemessen Rechnung getragen wird. Das ist weitgehend gelungen. So konnte auch die Arbeit und die Existenz des <b>Moerser Arbeitslosenzentrums</b> abgesichert werden. Das MALZ hat sich in den vielen Jahren seiner Existenz als eine<b> wertvolle Schnittstelle zwischen Betroffenen und Verwaltungen</b> etabliert. Hier durch die Verweigerung einer vergleichsweise bescheidenen Unterstützung die Axt an den Fortbestand der Einrichtung zu legen, wäre ein <b>sozialpolitischer Tiefschlag</b>. 

<b>CDU und FDP haben sich dieser Argumentation verweigert und die Unterstützung des MALZ abgelehnt. Dass die sozialpolitische Kompetenz bei der FDP nicht üppig ausgeprägt ist, verwundert wenig – aber gerät jetzt auch die CDU sozialpolitisch auf die schiefe Bahn? </b>

<b>Kreistag der Zukunft – mit iPad ?</b> 

<b>eGovernment</b> – so heißt das Stichwort für die Modernisierung politischer und verwaltungstechnischer Abläufe. Ein schillernder Begriff, mit dem sich allerlei nette Vorstellungen von Vereinfachung, Papierlosigkeit, Schnelligkeit verbinden. Wenn’s aber an die Umsetzung geht, erkennt man erst die Mühen der Ebene. 

So bei der Diskussion um die Einführung des iPad als Basiskommunikationsmittel für die Politik. Die Grüne Fraktion hat sich in der Vergangenheit immer wieder für eine Nutzung der neuen technischen Möglichkeiten im Bereich Verwaltung/Politik eingesetzt. 

<b>Allerdings muss das Ganze auch Hand und Fuß haben. </b>

So nutzt es nichts, mal eben solche Pads anzuschaffen und allen KreistagsparlamentarierInnen zu verordnen. Diese müssen damit auch umgehen können, und zwar mindestens genauso gut und komfortabel wie mit den herkömmlichen papierenen Akten. 

Das heißt: Es muss eine Software her, die genau dies garantiert und dazu auch noch einen echten Mehrwert bietet. Wir sind überzeugt davon, dass das geht. Aber da eine solche <b>Software in Form einer Applikation </b>noch nicht vorliegt, muss diese entweder in Auftrag gegeben oder zugekauft werden. 

In jedem Fall ist eine <b>Pilotphase vorzuschalten</b>, um die Abläufe und Funktionalität zu testen, zu bewerten und Verbesserungen vorzunehmen. 

Als gängiges Arbeitsmittel kann das iPad erst danach implementiert werden. Daher sind in diesem Haushaltsjahr auf unseren Antrag 20.000 Euro für die Entwicklungsphase eingestellt worden, der Rest folgt im kommenden Jahr. 

Für uns ist wichtig zu betonen: Es wäre unsinnig, angesichts der hohen Funktionalität dieser Pads diese nur für eine einzige Anwendung vorzusehen. Der große Charme dieser Geräte liegt ja gerade in der vielfältigen Nutzbarkeit – und diese ist weit überwiegend privater Natur. Deshalb ist es für uns auch klar: Wenn die Nutzung überwiegend privat ist, dann sollte hier zumindest eine <b>Beteiligung der ParlamentarierInnen an den Kosten</b> erfolgen. 

Eine letzte Anmerkung dazu: Es macht wenig Sinn, wenn jetzt jede Kommune beginnt, eigene Lösungen zu suchen. Auch hier könnten sich doch <b>kostendämpfende Synergieeffekte</b> nutzen lassen. Dazu sollte die Kreisverwaltung auf die Kommunen im Kreis zugehen, evtl. auch die Fühler über die Kreisgrenzen hinaus ausstrecken. Wir müssen das Rad ja nicht wieder neu erfinden lassen. ]]></content:encoded>
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			<pubDate>Mon, 18 Mar 2013 13:24:00 +0100</pubDate>
			
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