Bündnis 90/Die Grünen im Kreis Wesel
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BILDUNG UND ERZIEHUNG FÜR ALLE ALTERSGRUPPEN ZEITGEMÄSS ANBIETEN

KINDER- UND FAMILIENFREUNDLICHER KREIS WESEL

Kinder und Jugendliche sind unsere Zukunft. Deshalb sorgen wir dafür, dass das Lebensumfeld unserer Kinder zu ihrer positiven Entwicklung beiträgt und sie stark macht. Dafür müssen wir Familien besonders unterstützen, denn Familie ist da, wo Kinder mit Erwachsenen zusammen leben.

Es geht um gesellschaftliche Teilhabe aller Kinder und Jugendlichen, um deren demokratische Mitsprache, um individuelle Förderung und um mehr Chancengleichheit. Wir fördern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch gute, flexible Betreuungsangebote. Unsere Politik wird konsequent auf Kinder und Jugendliche und deren Familien ausgerichtet sein.

Familien dürfen nicht arm werden, weil sie Kinder haben; arme Kinder erhalten unsere besondere Unterstützung.

Wir wollen, dass die jungen Familien im Kreis Wesel viele attraktive familienfreundliche Angebote finden und gerne hier wohnen.

Die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Kreises wird heute wesentlich auch vom Faktor Familienfreundlichkeit mitbestimmt. Nur durch gute Betreuungsangebote für die Kinder können hochqualifizierte Arbeitskräfte langfristig gewonnen werden.

Der Kreis Wesel soll Mitglied im bundesweiten „Bündnis für Familien” werden, in diesem Bündnis können familienfreundliche Projekte entwickelt und umgesetzt werden.

 

VORSCHULISCHE BILDUNG UND ERZIEHUNG STÄRKEN

Für Kindertageseinrichtungen sind die Länder finanziell zuständig. Das am 1. August 2008 in Kraft getretene Kinderbildungsgesetz (KiBiz) hat dem Kreis Wesel bisher nur Mehrkosten und Arbeit eingebracht. Auf eine flexible Kinderbetreuung warten die Eltern dennoch vergeblich.

Ein großes Defizit: Wenn Eltern 25 Stunden Betreuung für die Kinder benötigen, können sie ihr Kind nur vormittags betreuen lassen. Arbeiten die Eltern auch oder überwiegend nachmittags, müssen sie zwangsläufig 45 Stunden buchen. Das wird für die Eltern richtig teuer.

Kinderbetreuung muss viel flexibler sein und darf nicht mit hohen Kosten verbunden sein. Alle Kindertageseinrichtungen sollten von 7.00 bis 17.00 Uhr geöffnet sein.

Das Platzangebot für unter Dreijährige muss weiter bedarfsgerecht ausgebaut werden. Für Kinder unter 2 Jahren müssen auch im ländlichen Bereich ausreichend Betreuungsplätze zur Verfügung stehen.

     
   

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